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Abgasskandal

Abgasskandal: Zusammenfassung und Ausblick auf 2022

Seit 2015 beschäftigt der Abgasskandal viele Verbraucher und Gerichte. Fast alle Hersteller sind in den Skandal verwickelt. Der Vorwurf: Sie haben die Abgaswerte ihrer Dieselmotoren mit Abschalteinrichtungen manipuliert und Millionen Dieselfahrer getäuscht. Allein bei Volkswagen sind angeblich fast 2,8 Millionen Fahrzeuge betroffen. Inzwischen wurden auch Manipulationsvorwürfe gegen fast alle anderen Hersteller bekannt.

Diese Zusammenfassung bietet Ihnen ein Update zum Abgasskandal und einen Überblick über wichtige Fakten und Ihre Rechte.

Ist mein Auto vom Abgasskandal betroffen?

So prüfen Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatz

Dieselfahrzeuge im Stau.

Im Diesel-Check unseres Partners VerbraucherRitter, der in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partneranwälten konzipiert wurde, können Sie Ihre Ansprüche im VW-Abgasskandal prüfen und bewerten lassen – und zwar kostenlos und unverbindlich. Die erste Einschätzung erhalten Sie, direkt nach Eingabe weniger Infos zu Ihrem Fahrzeug, online.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Millionen Autofahrer weltweit wurde ein Fahrzeug verkauft, das nicht den beim Kauf gemachten Angaben entspricht.
  • Neben VW-Motoren wurden inzwischen durch das Kraftfahrbundesamt auch Motoren anderer Hersteller bemängelt.
  • Im VW-Abgasskandal rund um den EA189 Motor hat der Bundesgerichtshof bereits geurteilt: Der Hersteller muss betroffenen Autofahrern Schadensersatz zahlen.
  • Ob für das eigene Fahrzeug möglicherweise ebenfalls ein Anspruch auf Schadensersatz besteht können Verbraucher einfach und kostenlos über einen Online-Check prüfen.

    Welche Autos sind vom Abgasskandal betroffen?

    Eine Studie der Universität West Virginia brachte 2014 den Stein ins Rollen: Das Papier deckte erhöhte Emissionswerte bei einigen VW-Modellen in den USA auf. 2015 räumte der Konzern ein, Abgaswerte manipuliert zu haben und löste damit den VW-Dieselskandal aus. Er gilt bis heute als der größte Industrieskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte, der inzwischen auch andere Hersteller wie Mercedes, BMW und Fiat betrifft: Entsprechende Abgasmessungen und Ermittlungen deuten darauf hin, dass Fahrzeug fast aller Hersteller mit Abschalteinrichtungen versehen sind.

    Welche Autohersteller haben möglicherweise betrogen?

    Neben Volkswagen betraf der Abgasskandal Audi, Seat, Skoda und Porsche. Inzwischen legen neue Messungen und Dokumente nah, dass auch Mercedes-Benz und weitere Hersteller offensichtlich ebenfalls Abschalteinrichtungen in ihren Fahrzeugen verbaut haben.
    Die folgende Übersicht fasst die aktuell mutmaßlich in den Dieselskandal verwickelten Pkw-Hersteller zusammen.

    vw.png

    Volkswagen

    „Vorreiter“ im Dieselskandal: VW

    Mit VW fing alles an. Im Fokus stand zunächst der Motor EA 189. Bald wurde außerdem bekannt, dass vermutlich auch der Folgemotor EA288-Abgasskandal betroffen ist. Heute gehen zahlreiche Experten davon aus, dass der VW-Dieselskandal mindestens auch noch die VW-Motorentypen EA 896, EA 897 und EA 898 betrifft. 

    mb.png

    Mercedes-Benz

    Daimler und der Mercedes-Abgasskandal: Welche Modelle sind betroffen?

    Mercedes stritt Manipulationen jahrelang ab. Vor Kurzem veröffentlichte jedoch Abgasskandal-Experte Felix Domke ein Gutachten, das zum Schluss kommt: Der Konzern verwendet mutmaßlich acht verschiedene Abschalteinrichtungen. 
    Betroffen vom Daimler-Dieseskandal wären damit unter anderem die Motorenbaureihen OM 642, OM 622 und OM 642 und der OM 651, der 2008 im C 250 CDI BlueEFFICIENCY eingeführt wurde.

    audi.png

    Audi

    Audi-Dieselskandal: Von der Mutter geerbt

    Als VW-Tochter war Audi bereits früh in den Abgasskandal verwickelt. Zu den mutmaßlich betroffenen Motoren gehören neben dem EA 189 von VW die Typen V6 und V8 mit TDI, die auch in Fahrzeugen von Porsche und VW verbaut sind.

    seat.png

    SEAT

    EA189- und EA288-Abgasskandal bei Seat

    Der VW-Dieselskandal reicht bis nach Spanien: Seat ist ein weiterer Tochterkonzern der Wolfsburger, der in verschiedenen Fahrzeugen die Skandalmotoren EA 189 und EA 288 von VW verbaut hat.

    skoda.png

    Skoda

    Bei welchen Modellen ist Skoda betroffen? 

    Auch Skoda verkaufte vom Diesel-Abgasskandal betroffene Fahrzeuge. Die darin verbauten VW-Motoren EA189 und EA288 reduzieren nach aktuellem Stand den Ausstoß von Stickoxiden auf dem Prüfstand. Das betrifft zum Beispiel die Modelle Fabia und Octavia.

    porsche.png

    Porsche

    Porsche: Skandal im Luxussegment

    Die Stuttgarter sind durch ihren Schwesterkonzern in den Abgasskandal verwickelt: In einigen Luxusautos von Porsche sind Motoren von Audi verbaut. Betroffene sind damit nach Experteneinschätzungen die Fahrzeuge Cayenne, Cayenne S, Macan S und Panamera.

    opel.png

    Opel

    Abschalteinrichtungen auch bei Opel?

    Bei Opel sind Diesel-Pkw der Modelle Insignia, Cascada und Zafira mit 2,0-Liter-Motoren vermutlich in den Dieselskandal verwickelt sowie der Zafira mit 1,6-Liter-Motor. Es handelt sich dabei um CDTi-Motoren, die mutmaßlich mit Abschalteinrichtungen ausgestattet sind.

    BMW

    Betrifft der Abgasskandal BMW? 
    Es ist davon auszugehen, dass auch in München Abschalteinrichtungen eingesetzt wurden. Betroffen vom BMW-Dieselskandal sind mutmaßlich einige Modelle der 5er- und 7er-Reihe aus Bayern.

    fiat.png

    FIAT

    Fiat: Wohnmobile ebenfalls im Fokus

    Sowohl Fiat als auch die Schwester Iveco sollen ebenfalls Dieselfahrzeuge manipuliert haben. Betroffen wären demnach Multijet-Motoren mit einem Hubraum zwischen 1,3 und 3,0 Liter. Zu den betroffenen Fahrzeugen gehören mutmaßlich auch Wohnmobile.

    Folgen für Verbraucher

    Allein in Deutschland gibt es vermutlich mehrere Millionen vom Diesel-Abgasskandal betroffene Fahrzeuge. Die Konsequenzen von „Dieselgate“ sind weitreichend: So trat Martin Winterkorn als Vorstandsvorsitzender bei VW zurück. Zudem erlitt das Image der Automobilbranche einen massiven Schaden.

    Noch schlimmer sind jedoch die Folgen für Verbraucher: Sie haben Fahrzeuge gekauft, die die Umwelt nach Angaben der Hersteller schonen sollten. Stattdessen überschreiten ihre Pkw regelmäßig Abgasgrenzwerte.

    Diese Dieselfahrzeuge sind aufgrund der zu hohen Abgaswerte oftmals von den drohenden Fahrverboten in ganz Deutschland betroffen. Hinzu kommt der finanzielle Schaden: Mittels Softwareupdate sollen die Manipulationen rückgängig gemacht werden, allerdings verursachen diese häufig neue Probleme, die Pkw-Haltenden noch mehr Kosten verursachen.

    Dank zahlreicher verbraucherfreundlicher Urteile können Betroffene im Abgasskandal in vielen Fällen Entschädigung verlangen. Allerdings wissen viele Menschen nicht, ob ihr Diesel überhaupt manipuliert ist. Eine Ersteinschätzung ihrer Chancen erhalten Sie mit dem kostenlosen Diesel-Check unseres Partners VerbraucherRitter.

    Wohnmobile-Dieselskandal: Welche Hersteller stehen im Fokus?

    Neueste Nachrichten vom Abgasskandal zeigen: Inzwischen müssen nicht nur Halter eines Pkw fürchten, betroffen zu sein. Auch wer ein Wohnmobil besitzt, sollte seine oder ihre Rechte im Abgasskandal prüfen: Denn auch bei Fiat und Iveco besteht inzwischen der Verdacht auf Manipulationen mit Abschalteinrichtungen.

    Hauptverdächtiges Wohnmobil im Dieselskandal: Fiat Ducato

    Betroffen soll unter anderem der Fiat Ducato mit mehreren Motorvarianten sein. Der Ducato ist ein beliebter Transporter, der über zwei Millionen Mal hergestellt wurde und die Basis für zahlreiche Wohnmobile bildet. Allein in Deutschland könnten Schätzungen zufolge 200.000 Wohnmobile betroffen sein.
    Auch Freizeitfahrzeuge von VW und Mercedes stehen unter Verdacht. Bisher noch nicht betroffen zu sein scheinen Wohnmobile, deren Chassis auf einem Modell von Ford basiert. Genau wie bei Pkw besteht auch bei Wohnmobilen oder Transportern Anspruch auf Entschädigung, wenn die Fahrzeuge in den Abgasskandal verwickelt sind.

    Mehrere Wohnmobile die vom Dieselskandal betroffen sein könnten.

    Liste mutmaßlich in den Ducato-Abgasskandal verwickelter Hersteller

    Hersteller
    Betroffene Modelle
    Motoren
    Baujahre

    Fiat

    Betroffene Modelle

    Ducato – das Fahrgestell bildet die Basis für Wohnmobile vieler Hersteller, darunter

    • Carthago
    • Hobby
    • Knaus
    • Trigano
    • Pilote
    • Pössl
    • Rapido
    • Hymer mit den Herstellern Bürstner, Carado, Dethleffs und Sunlight


    Baugleiche und potenziell betroffene Modelle:

    • Peugeot Boxer
    • Citroën Jumper
    Motoren
    • 1,3 Liter Multijet; 1,3 Liter 16V Multijet
    • 1,6 Liter; 1,6 Liter Multijet
    • 2,0 Liter; 2,0 Liter Multijet
    • 2,2 Liter Multijet II
    • 2,3 Liter; 2,3 Liter Multijet
    • 3,0 Liter


    mit Euro-5- und Euro-6-Norm

    Baujahre

    2014 bis 2019

    IVECO

    Betroffene Modelle

    Daily – Basis-Modell für Wohnmobile, unter anderem von:

    • Carthago
    • Dethleffs
    • Pilote
    Motoren

    Heavy-Duty-Motoren mit Euro 6

    Baujahre

    2015 bis 2019

    Mercedes

    Betroffene Modelle
    • Mercedes Vito
    • Mercedes Viano
    • Mercedes Sprinter
    Motoren
    • OM 622
    • OM 651

    mit Euro-6-Norm

    Baujahre

    2014 bis 2018

    Volkswagen

    Betroffene Modelle
    • VW T5
    • VW T6
    • VW Crafter
    Motoren
    • EA189
    • EA288

    mit Euro-5-Norm

    Baujahre

    2009 bis 2016

    Ihre Rechte im Dieselskandal

    Besitzende eines Dieselfahrzeugs, das potenziell durch den Hersteller manipuliert wurde, müssen den Wertverlust ihres Pkw nicht hinnehmen. Denn seit der VW-Skandal 2015 seinen Lauf nahm, sind zahlreiche Urteile gegen verschiedene Hersteller ergangen, mit denen die Gerichte die Position von Verbrauchern gestärkt haben.
    Eine erfolgreiche Klage und ein Urteil zugunsten betroffener Pkw-Besitzer führt dazu, dass diese ihr manipuliertes Fahrzeug zurückgeben können oder entsprechenden Schadensersatz erhalten. Besonders gut stehen die Chancen, wenn Geschädigte bei ihrer Klage von einem Dieselgate-erfahrenen Rechtsanwalt unterstützt werden, der ihren Schadensersatzanspruch für sie durchsetzt.

    Kann ich eine Abgasskandal-Entschädigung verlangen und mein Auto behalten?

    Viele Menschen sind im Alltag auf ihr Auto angewiesen oder möchten sich die Arbeit ersparen, ihr Fahrzeug zurückzugeben und anschließend ein neues zu kaufen. In diesem Fall können sie mittels einer Klage Schadensersatz vom Hersteller fordern und ihren Diesel behalten.
    Sachverständige mit langjähriger Erfahrung im Abgasskandal sind davon überzeugt, dass Betroffene auch für ein gebrauchtes Fahrzeug Schadensersatz einfordern können. Denn auch wer einen Diesel gebraucht gekauft hat, leidet unter drastischen finanziellen Schäden, die nicht selbst verursacht wurden.


    Das ist zu beachten: Pkw-Besitzer müssen in der Lage sein, relevante Informationen wie den Kaufpreis und das Kaufdatum vorlegen zu können.

    Bekomme ich Schadensersatz für ein bereits verkauftes Fahrzeug?

    Wer nach einem Weiterverkauf nicht mehr Eigentümer des betroffenen Diesels ist, kann diesen nicht mehr an den Hersteller zurückgeben. Betroffenen im Dieselskandal steht jedoch auch dann Schadensersatz für ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug zu, wenn es nicht mehr in ihrem Besitz ist.

    Das ist zu beachten: Geschädigte müssen nachweisen können, dass sie das Auto besessen haben. Ein solcher Nachweis ist zum Beispiel in Form des Kaufvertrags möglich. Darin müssen das Kaufdatum und der Kaufpreis vermerkt sein. Der Kaufvertrag wird dann rückabgewickelt und die Person, in deren Besitz das manipulierte Fahrzeug ehemals war, erhält Schadensersatz – abzüglich des Betrags, den sie für den Verkauf erhalten hat.

    Ist mein Auto vom Abgasskandal betroffen? Paar wird in Autowerkstatt beraten.

    Wenn Sie vom Abgasskandal betroffen sind, steht Ihnen höchstwahrscheinlich eine Entschädigung zu. Mit dem kostenlosen Diesel-Check erfahren Sie innerhalb von Minuten, was Ihnen zusteht und wie viel Geld Sie gegebenenfalls vom Hersteller fordern können. Für Sie als geschädigte Verbraucherin oder geschädigter Verbraucher ist der Diesel-Check kostenlos und unverbindlich.
    Dieselfahrer, die ihr Auto behalten möchten, können auch ein Softwareupdate an ihrem Fahrzeug durch den Hersteller durchführen lassen. Damit sollen Manipulationen rückgängig gemacht werden.
    Allerdings kann die Durchführung den Schadensersatzanspruch gefährden. Außerdem berichten viele Pkw-Besitzende von Problemen, die nach dem Update an ihren Fahrzeugen auftraten. Wer das Softwareupdate verweigert, riskiert die Stilllegung seines Pkw. Auch hier lohnt es sich deshalb, den Rat von Experten einzuholen.

    Fahrverbote für Diesel in Innenstädten

    Wer vom Abgasskandal betroffen ist, dem droht nicht nur der Wertverlust des eigenen Pkw. Hinzu kommt, dass viele deutsche Städte Fahrverbote für Diesel umsetzen müssen oder planen.
    Wichtige Fakten zu den Fahrverboten:

    • Seit 2018 dürfen Kommunen Fahrverbote verhängen. Diese Verbote sollen wie die Umweltzone dabei helfen, Innenstädte rein zu halten und die Belastung durch Stickoxid auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt zu begrenzen.
    • Erste Städte haben die Verbote bereits umgesetzt, eine Reihe weiterer Städte, in denen Grenzwerte regelmäßig überschritten werden, könnten in Zukunft ebenfalls Diesel-Verbote verhängen.
    • Bestehende Fahrverbote betreffen aktuell Diesel-Pkw mit der Schadstoffklasse Euro 5 oder schlechter. Damit dürfen auch viele manipulierte Fahrzeuge von VW und anderen Herstellern vielerorts nicht mehr ohne weiteres genutzt werden.

    Sind Euro-6-Diesel vom Abgasskandal betroffen und könnten bald Fahrverboten unterliegen? Auszuschließen ist dieser Fall nicht. Zwar wurden die meisten Urteile im Abgasskandal zu Euro-5-Dieseln gefällt. Es spricht allerdings vieles dafür, dass auch Euro-6-Fahrzeuge betroffen sind.
    Halter manipulierter Fahrzeuge sind folglich in mehrfacher Hinsicht benachteiligt. Sachverständige raten den Geschädigten deshalb, ihre Chancen im Abgasskandal prüfen zu lassen und einen zusätzlichen Wertverlust ihres Fahrzeugs durch die Fahrverbote zu verhindern.

    Welche Großstädte aktuell betroffen sind und wo Fahrverbote drohen können, zeigt die folgende Übersicht ausgewählter Städte:

    Ort
    Status
    Gültig für
    Gültig ab

    Berlin

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    streckenbezogen: alle Fahrzeuge mit Dieselmotoren bis Euro 5/V

    Gültig ab

    01.11.2019

    Darmstadt

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    streckenbezogen: alle Fahrzeuge mit Dieselmotoren bis Euro 5/V und Pkw mit Ottomotoren bis Euro 2 und Diesel-Pkw bis Euro 5 und Pkw mit Ottomotoren bis Euro 2

    Gültig ab

    01.06.2019

    Dortmund

    Status

    streckenbezogen möglich

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Frankfurt am Main

    Status

    streckenbezogen möglich

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Freiburg

    Status

    streckenbezogen möglich

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Gelsenkirchen

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    streckenbezogen: Diesel-Lkw über 3,5 t bis Euro V

    Gültig ab

    16.09.2019

    Hamburg

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    streckenbezogen: alle Fahrzeuge mit Dieselmotoren bis Euro 5/V und Diesel-Lkw über 3,5 t bis Euro V

    Gültig ab

    31.05.2018

    Köln

    Status

    streckenbezogen möglich

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Limburg an der Lahn

    Status

    möglich, Grenzwert wurde 2020 überschritten

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Ludwigsburg

    Status

    möglich, Grenzwert wurde 2020 überschritten 

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    München

    Status

    möglich, Grenzwert wurde 2020 überschritten

    Gültig für

    offen

    Gültig ab

    offen

    Oldenburg

    Status

    nicht geplant

    Gültig für

    nicht geplant

    Gültig ab

    nicht geplant

    Stuttgart

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    gesamtes Stadtgebiet: alle Fahrzeuge mit Dieselmotoren bis Euro 4/IV

    Gültig ab

    01.01.2019

    Stuttgart

    Status

    umgesetzt

    Gültig für

    streckenbezogen: Diesel-Pkw bis Euro 5

    Gültig ab

    01.01.2020

    Wichtige Urteile im Abgasskandal

    Allein zwischen 2015 und 2020 forderten bereits etwa 55.000 Dieselfahrer von Volkswagen Schadensersatz, über 240.000 Betroffene hatten sich 2018 außerdem einer Musterfeststellungsklage gegen VW angeschlossenen. Neue verbraucherfreundliche Entwicklungen und Enthüllungen sorgen dafür, dass ein Ende der Forderungswellen nicht abzusehen ist.

    Die wichtigsten Urteile im Dieselskandal sind im Folgenden zusammengefasst:

    • Urteil des BGH – Abgasskandal bei VW wird aufgerollt: In einem Grundsatzurteil stellt der Bundesgerichtshof (BGH) im Mai 2020 klar, dass VW seine Kundschaft vorsätzlich und sittenwidrig getäuscht hat und sie entschädigen muss. Damit erhalten Millionen Betroffene Rechtssicherheit im VW-Skandal.
    • Urteil des EuGH – Abgasskandal wird in ganz Europa transparenter: Im Dezember 2020 erklärt der Europäische Gerichtshof (EuGH) Abschalteinrichtungen in Dieselfahrzeugen für grundsätzlich unzulässig und verbessert damit die Ausgangssituation für Dieselfahrer in ganz Europa.
    • Oberlandesgericht Naumburg: Das Gericht verurteilt Volkswagen aufgrund vorsätzlicher und sittenwidriger Schädigung zur Zahlung von Schadensersatz. Es ist das erste obergerichtliche Urteil gegen VW, in dem der EA288-Motor Gegenstand ist. (Az. 8 U 68/20)
    • Oberlandesgericht München: Im April 2021 erhält der Besitzer eines Audi A4 Avant Schadenersatz – obwohl der BGH in einem ähnlichen Fall das Urteil aufgehoben hatte. Demnach könnte Audi für von VW hergestellte Motoren in Haftung genommen werden. (Az. 5 U 6625/20)
    • Oberlandesgericht Stuttgart: Im März 2021 erhält der Besitzer eines VW Polo Restschadensersatz gegen Rückgabe des Fahrzeugs – trotz eingetretener Verjährung. (Az. 10 U 339/20)
    • Landgericht Stuttgart: Im Dezember 2020 erhalten gleich zwei Kunden im Daimler-Dieselskandal Schadensersatz gegen Rückgabe ihrer Fahrzeuge. (Az. 20 O 267/20 und 20 O 271/20)
    • Oberlandesgericht München: Im November 2020 erhalten gleich acht Fahrerinnen und Fahrer von Audi-Modellen mit EA-189-Motor Schadensersatz. Das Urteil lässt sich unter anderem auf den EA288-Abgasskandal übertragen und verbessert nochmals die verbraucherfreundliche Ausgangssituation. (Az. 21 U 3457/19 u.a.)
    • Oberlandesgericht Naumburg: Im September 2020 erhält der Besitzer eines gebrauchten Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic 25.000 Euro Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. (Az. 8 U 8/20)

    Bald neue Urteile? Mercedes-Dieselskandal löst Klagewelle aus

    Aktuell läuft eine Musterfeststellungsklage gegen Daimler, außerdem musste sich der Konzern bis Ende 2021 bereits rund 25.000 Einzelforderungen stellen. Gegen viele andere Hersteller wurden ebenfalls Verfahren eröffnet.

    Da eine mögliche Abgasskandal-Entschädigung bei individuellen Forderungen deutlich höher ausfällt als im Rahmen einer Musterfeststellungsklage, raten Sachverständige den Betroffenen nach wie vor zu einer Einzelforderung. Doch jedes Urteil, ob auf Basis der Musterfeststellungsklage oder eines individuellen Falls, bringt mehr Rechtssicherheit und verbessert die Ausgangslage der Geschädigten im Abgasskandal.

    So finden Sie den passenden Rechtsanwalt für Ihren Fall im Abgasskandal

    Ist Ihr Diesel in den beispiellosen Skandal um manipulierte Schadstoffwerte im Abgas verwickelt? Dann erhöhen sich Ihre Chancen auf eine Abgasskandal-Entschädigung, wenn Sie Rechtsberatende einschalten, die auf den Dieselskandal spezialisiert sind.
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    Stoppen Sie den Wertverlust Ihres Diesels

    Autohersteller weltweit haben ihrer Kundschaft jahrelang vorgeblich saubere Motoren verkauft. 2015 stellte sich heraus, dass Millionen Dieselfahrer getäuscht wurden und die Hersteller die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge vorsätzlich manipuliert haben. Seitdem zeigen immer neue Entwicklungen und Enthüllungen: Ein Ende ist im VW-Dieselskandal noch lange nicht in Sicht. Das Vorgehen der Autokonzerne stellt nicht nur einen beispiellosen Vertrauensbruch dar, sondern eine Belastung für die Umwelt. Hinzu kommen die finanziellen Schäden, die Besitzer manipulierter Diesel erleiden mussten: Ihre Fahrzeuge verloren durch den Abgasskandal drastisch an Wert.

    Nachdem die Hersteller sich lange gewehrt haben, tragen sie nun die Konsequenzen. Immer mehr Gerichte entscheiden zugunsten von Geschädigten und verhelfen ihnen zu ihrem Recht. Noch immer zieht der Dieselskandal weite Kreise und noch immer können Autobesitzer nur schwer feststellen, ob sie betroffen sind. Der kostenlose Diesel-Check ist für sie der erste Schritt, um endlich mit dem Skandal abzuschließen.

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