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Körperverletzung

Körperverletzung laut StGB: Ein Überblick für Beschuldigte und Betroffene

8. November 2022 um 15:16

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2021 rund 335.000 Fälle leichter Körperverletzung angezeigt. Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung waren es rund 122.000. In diesem Artikel haben wir alle Infos zum Thema Körperverletzung für Geschädigte und Beschuldigte zusammengefasst und beantworten unter anderem die Fragen, was gefährliche Körperverletzung bedeutet und wann es sich um fahrlässige Körperverletzung handelt. 

Was tun bei Körperverletzung?

Lassen Sie Ihre Möglichkeiten unkompliziert prüfen!

Mann ist Opfer von Körperverletzung geworden und trägt einen Verband um seinen Arm.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie Opfer einer Körperverletzung wurden? Und wie geht man am besten vor, wenn man wegen Körperverletzung angezeigt wird? Wann handelt es sich um fahrlässige Körperverletzung? Finden Sie hier alle Fakten rund um die Körperverletzung und erfahren Sie, welche verschiedenen Arten es gibt und mit welchen Strafen Beschuldigte rechnen müssen.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Körperverletzung ist eine Straftat, die in § 223 StGB geregelt ist. 
  • Es gibt verschiedene Arten der Körperverletzung, zum Beispiel die schwere, gefährliche oder fahrlässige Körperverletzung. 
  • Eine Anzeige wegen Körperverletzung kann bei jeder Polizeidienststelle gestellt werden. 
  • Für eine “einfache” Körperverletzung kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verhängt werden. 
  • Hilfe beim Thema Körperverletzung gibt es in dem Strafrechts-Check von SIEGFRIED.

Was ist Körperverletzung? 

Die Körperverletzung ist ein Straftatbestand, der in § 223 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt ist. Demnach begeht jemand eine Körperverletzung, der eine andere Person körperlich misshandelt und-oder dessen Gesundheit schädigt. Eine körperliche Misshandlung liegt vor, wenn eine Person aktiv körperlich versehrt wird, wie zum Beispiel geschlagen wird. Eine Gesundheitsschädigung liegt vor, wenn einer Person zum Beispiel durch eine Vergiftung oder einen Autounfall geschadet wird.

Je nachdem, wie die Körperverletzung erfolgt, kommen bestimmte Formen der Körperverletzung in Betracht, zum Beispiel die fahrlässige Körperverletzung oder die schwere Körperverletzung. Es kommt dabei immer darauf an, ob das Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit eines Menschen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel ist ein Schubsen ohne Folgen noch keine Körperverletzung. Erst, wenn das Opfer sich dabei verletzt, zum Beispiel weil es stürzt, handelt es sich um Körperverletzung. 

Symbolische Darstellung einer Körperverletzung durch das StGB und einen Richterhammer.

Arten der Körperverletzung

Je nachdem, wie schwer die Körperverletzung ist oder ob der Beschuldigte absichtlich oder fahrlässig gehandelt hat, kommen verschiedene Formen der Körperverletzung in Betracht. Entsprechend variieren auch die Strafen, die verhängt werden können. Welche Strafe droht? Lassen Sie Ihre Rechte prüfen im Online-Check von SIEGFRIED.

Leichte Körperverletzung

Die leichte Körperverletzung wird im Strafgesetzbuch nicht eigenständig genannt, da man darunter den Grundtatbestand der einfachen Körperverletzung nach § 223 StGB versteht. Das heißt, es handelt sich um die Grundform der Körperverletzung, auf der alle anderen aufbauen. Es gibt viele verschiedene Schädigungen, die Opfer einer leichten Körperverletzung erleiden können. Eine vollständige Aufzählung gibt es deshalb nicht und es muss immer der Einzelfall betrachtet werden. Beispielhaft können diese Verletzungen als leichte Körperverletzung gewertet werden: 

  • Prellungen
  • Wunden
  • Verstauchungen
  • Schwellungen
  • Brüche 
  • Gehirnerschütterung
  • Ohrfeige 

Grundsätzlich geht man davon aus, dass eine leichte Körperverletzung, also die Grundform, vorliegt, wenn andere Formen wie die gefährliche, schwere oder fahrlässige Körperverletzung ausgeschlossen werden können. 

Einfache Körperverletzung

Die einfache Körperverletzung wird häufig als Synonym zur leichten Körperverletzung verwendet. Das heißt, für sie gelten die gleichen Ausführungen wie zur leichten Körperverletzung. Sie wird ebenso als Grundform der Körperverletzung nach § 223 StGB gesehen. 

Gefährliche Körperverletzung

Die gefährliche Körperverletzung ist in § 224 StGB geregelt. Danach handelt es sich um eine gefährliche Körperverletzung, wenn sie 

  • mittels Gift oder anderer gesundheitsschädlicher Stoffe, 
  • mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
  • mittels eines hinterlistigen Überfalls,
  • gemeinschaftlich mit einem anderen oder 
  • mittels einer lebensgefährlichen Handlung

begangen wurde. Das heißt, eine gefährliche Körperverletzung begeht jemand, der eine Waffe oder andere Gegenstände (zum Beispiel einen Stock, eine Flasche oder ein Messer) zur Hilfe nimmt und/oder mit weiteren Personen gemeinsam die Körperverletzung begeht. 

Schwere Körperverletzung

Im Gegensatz zur gefährlichen Körperverletzung kommt es hier nicht auf die Ausführung der Tat an, sondern auf die Folgen für den Betorffenen. Gemäß § 226 StGB handelt es sich um eine schwere Körperverletzung, wenn die verletzte Person 

  • das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert,
  • ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder
  • in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt. 
Gut zu wissen

Eine schwere Körperverletzung kann aus einer gefährlichen Körperverletzung resultieren – eine “gefährliche schwere” Körperverletzung gibt es aber nicht. In diesem Fall greift dann der Tatbestand der schweren Körperverletzung, weil er härter bestraft wird und damit die gefährliche Körperverletzung überlagert.

Psychische Körperverletzung

Einen Straftatbestand der psychischen Körperverletzung gibt es im StGB nicht und ist schwer nachzuweisen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, 4 StR 168/13) liegt eine psychische Körperverletzung nur dann vor, wenn  durch psychische Gewalt eine Gesundheitsschädigung erlitten wurde. Diese ist laut den Richtern aber nicht bei einer depressiven Verstimmung, Schlafstörungen oder Weinkrämpfen gegeben. Erst, wenn es sich um einen andauernden krankhaften Zustand handelt, zum Beispiel eine andauernde Depression oder Angststörung, kann es sich um psychische Körperverletzung handeln. Unabhängig von dieser Einschätzung kann sich jeder Mensch, der Opfer psychischer Gewalt, wie zum Beispiel durch Stalking, Bedrohung oder Beleidigung wurde, wehren!

Sonderformen der Körperverletzung

Neben den genannten Arten der Körperverletzung gibt es noch diese Sonderformen:

  • Fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB: Dabei handelt der Beschuldigte nicht vorsätzlich, sondern fahrlässig. Das bedeutet, er will nicht absichtlich eine andere Person verletzen, nimmt das aber durch sein Verhalten in Kauf oder verletzt seine Sorgfaltspflichten. Eine fahrlässige Körperverletzung kommt oft im Straßenverkehr vor, zum Beispiel, wenn Autofahrer einen Radfahrer übersehen oder wegen Alkohol am Steuer einen Unfall verursachen. 
  • Versuchte Körperverletzung: Auch der Versuch einer Körperverletzung ist gemäß § 223 StGB strafbar. Das bedeutet, wenn jemand eine Körperverletzung plant bzw. beabsichtigt, jemand anderen zu verletzen, kann dieser Versuch auch bestraft werden. Eine versuchte Körperverletzung setzt immer vorsätzliches Verhalten voraus.
  • Verstümmelung weiblicher Genitalien nach § 226 a StGB: Dieser Straftatbestand wurde im Jahr 2013 in Deutschland eingeführt, nachdem das Thema  in der Öffentlichkeit immer mehr diskutiert wurde. Er stellt die Beschneidung von Mädchen und Frauen unter Strafe. 
  • Körperverletzung mit Todesfolge: Stirbt das Opfer nach einer Körperverletzung, kommt der Tatbestand der Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht (§ 227 StGB). In diesem Fall muss es sich um eine vorsätzliche Körperverletzung handeln, bei der der Beschuldigte den Tod des Opfers in Kauf nimmt, es aber nicht vorsätzlich töten will. 
  • Beteiligung an einer Schlägerei: Wer sich an einer Schlägerei beteiligt, macht sich nach § 231 StGB strafbar. Dabei gilt: Allein die Beteiligung ist strafbar. Allerdings ist es in der Praxis oft schwierig, Täter, Opfer, Zuschauer oder anderweitig Beteiligte voneinander abzugrenzen. 
Körperverletzung: Mann bedroht einen anderen Mann mit einer Pistole.

Körperverletzung zur Anzeige bringen

Im Strafrecht unterscheidet man zwischen Antragsdelikten und Offizialdelikten. Straftaten, bei denen das Opfer einen Strafantrag stellen muss, damit sie verfolgt werden, werden als Antragsdelikte bezeichnet. Offizialdelikte sind hingegen Straftaten, die öffentliches Interesse genießen und daher von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden, ohne dass eine Anzeige nötig ist. 

Eine Körperverletzung kann sowohl Antragsdelikt als auch Offizialdelikt sein. Dabei ist es meist so, dass das Opfer bei einer einfachen/leichten Körperverletzung und bei fahrlässiger Körperverletzung einen Strafantrag stellen muss – also die Körperverletzung anzeigen muss. Bei einer schweren bzw. gefährlichen Körperverletzung handelt es sich dagegen meist um ein Offizialdelikt, dem die Staatsanwaltschaft von selbst nachgeht. Das kann sie natürlich nur, wenn sie davon erfährt, also wenn die Tat in der Öffentlichkeit stattfand oder die Polizei hinzugezogen wurde. Jetzt Handlungsmöglichkeiten prüfen lassen.

Anzeige einer Körperverletzung: Schritt für Schritt

Wer Opfer einer Körperverletzung wurde, sollte diese so schnell wie möglich anzeigen. Dabei sollte so vorgegangen werden: 

  1. Bei akuter Bedrohung immer sofort – wenn möglich – die Polizei verständigen. 
  2. Wenn es sich um einen unbekannten Täter handelt: Aussehen, besondere Merkmale und Kleidung einprägen und für die Anzeigenerstattung notieren. 
  3. Eventuelle Zeugen ansprechen und Namen und Adresse notieren.
  4. Verletzungen sofort medizinisch behandeln und dokumentieren lassen. Das Attest dient später in einem Strafverfahren dazu, die Schwere der Verletzungen nachzuvollziehen und Schmerzensgeld oder Verdienstausfall durchzusetzen.
  5. Strafanzeige stellen: Dies ist bei jeder Polizeidienststelle, beim Amtsgericht und der Staatsanwaltschaft möglich. Da aber zuerst in der Regel die Polizei ermittelt, sollte die Strafanzeige dort gestellt werden. 
Gut zu wissen

Eine Anzeige wegen Körperverletzung kann innerhalb einer Frist von drei Monaten gestellt werden. Wenn das Opfer zu schwer verletzt ist, um selbst Anzeige zu erstatten, können dies auch gesetzliche Vertreter oder nahe Angehörige wie Ehepartner, Kinder oder Eltern übernehmen. Das Gleiche gilt, wenn das Opfer verstorben ist.

Erfolgsaussichten einer Anzeige wegen Körperverletzung

Hat die Polizei die Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen, beginnt sie zu ermitteln und – falls der Täter noch nicht bekannt ist – nach diesem zu suchen. Welche Erfolgsaussichten dabei bestehen, kann nicht pauschal gesagt werden und hängt immer vom Einzelfall und den Umständen der Tat ab, zum Beispiel ob es Zeugen gab oder ob der Täter gefunden werden kann. 

Weiß das Opfer schon, wer der Täter ist, muss ihm die Tat nachgewiesen werden. Wie hoch die Strafe ausfällt, kommt auf die Schwere der Tat an. Generell kommt dann die Verurteilung wegen der oben genannten Formen der Körperverletzung, in Betracht. 

Opfer und Geschädigte sollten jegliche Form der Körperverletzung anzeigen und sich nicht scheuen, auch vermeintliche “Lappalien” anzuzeigen. Ebenso sinnvoll ist es, von Anfang an einen Anwalt hinzuziehen. Dieser kann beratend zur Seite stehen und weiß, welche Schritte nach einer Körperverletzung wichtig sind. 

Strafen für Körperverletzung - damit müssen Beschuldigte rechnen

Allgemein kann eine Körperverletzung mit Gelstrafe oder einer Freiheitsstrafe bestraft werden. Wie hoch die Strafe ausfällt, muss der Richter im Einzelfall entscheiden. Dabei kommt es nicht nur auf die Schwere der Tat an, sondern auch darauf, ob der Beschuldigte eine Vorstrafe hat, unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand oder nach Jugendstrafrecht verurteilt wird. 

Diese Strafen sind nach dem StGB für die verschiedenen Arten von Körperverletzung vorgesehen:

Art
Strafe

“Einfache” Körperverletzung nach § 223 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe

Gefährliche Körperverletzung nach § 224 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren – in minderschweren Fällen von drei Monaten bis zu fünf Jahren

Misshandlung von Schutzbefohlenen nach § 225 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in schweren Fällen Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr

Schwere Körperverletzung nach § 226 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, schwere Fälle nicht unter drei Jahren

Verstümmelung weiblicher Genitalien nach § 226a StGB

Strafe

Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr, in minderschweren Fällen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren

Körperverletzung mit Todesfolge nach § 227 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren, in minderschweren Fällen von einem Jahr bis zu zehn Jahren

Fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB

Strafe

Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe

Auch eine versuchte Körperverletzung wird bestraft. Es besteht dafür aber kein Strafrahmen im StGB, daher muss das Gericht im Einzelfall darüber entscheiden.

Diese Faktoren beeinflussen die Strafverfolgung bei Körperverletzung 

Im Strafrecht wird eine Tat von der objektiven und der subjektiven Tatseite beleuchtet. Damit wird zunächst ermittelt, ob es sich überhaupt um eine Straftat – in diesem Fall die Körperverletzung – handelt und ob die Tat fahrlässig oder vorsätzlich ausgeführt wurde. 

Beim objektiven Tatbestand geht es darum, ob die Tatmerkmale, die im Strafgesetzbuch stehen, objektiv vorhanden sind. Das sind die objektiven Tatmerkmale bei der Körperverletzung (fett markiert): 

Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

Zunächst wird also festgestellt, ob der Beschuldigte die Tat, wie sie im Gesetz steht, ausgeführt hat. Anschließend werden subjektive Faktoren mit einbezogen. Beim subjektiven Tatbestand handelt es sich um innere Umstände, die zur Tatausführung beigetragen haben. Im Fall der Körperverletzung ist das der Vorsatz – also hat der Beschuldigte vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt? 

Sind die objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale erfüllt, tritt die Rechtsfolge ein. Das bedeutet, die Strafe, die im Gesetz vorgesehen ist. Die genaue Höhe der Strafe wird dann noch von anderen Faktoren beeinflusst, zum Beispiel davon, ob der Beschuldigte vorbestraft ist, noch jugendlich ist, ein Geständnis ablegt oder Reue zeigt. 

Wann verjährt eine Körperverletzung? 

Eine Körperverletzung verjährt je nach Art zwischen 5 und 20 Jahren: 

  • 5 Jahre: Einfache und fahrlässige Körperverletzung sowie Beteiligung an einer Schlägerei 
  • 10 Jahre: gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen 
  • 20 Jahre: Körperverletzung mit Todesfolge sowie Verstümmelung weiblicher Genitalien 

Die Verjährung kann auch unterbrochen werden, wenn zum Beispiel eine richterliche Durchsuchungsanordnung, das Festsetzen einer Hauptverhandlung oder einen Haftbefehl vorliegt. In diesen Fällen beginnt die Frist jeweils von Neuem.

Anwalt einschalten nach Körperverletzung 

Sowohl Opfer als auch Beschuldigte einer Körperverletzung sollten so schnell wie möglich einen Anwalt aufsuchen. Dieser kann bei der Strafanzeige unterstützen oder weiß, wie bei einem Vorwurf der Körperverletzung vorgegangen werden sollte und welche Rechte Beschuldigte haben. Er hat Erfahrung mit Verfahren wegen Körperverletzung und weiß, welches Vorgehen am erfolgsversprechenden ist. 

Opfer einer Körperverletzung können gemeinsam mit ihrem Anwalt zur Polizei gehen und die Anzeige stellen. Beschuldigte wiederum sollten ihn ab dem Moment hinzuziehen, in dem ihnen die Körperverletzung vorgeworfen wird. 

Fazit: Bei Körperverletzung schnell und richtig handeln

Egal, ob man Geschädigter einer Körperverletzung ist oder mit dem Vorwurf der Körperverletzung konfrontiert wurde – man sollte sich so schnell wie möglich an Experten wenden. Ein Anwalt für Strafrecht kann den individuellen Fall einschätzen und seinen Mandanten bestmöglich beraten. So kommen Opfer schneller zu ihrem Recht und Beschuldigte haben einen Vertreter an ihrer Seite, der weiß, was zu tun ist. 

Sie brauchen Hilfe nach einer Körperverletzung und wollen Ihren Fall oder Ihre Ansprüche prüfen lassen? Hier finden Sie den Strafrechts-Check von SIEGFRIED für eine umkomplizierte Prüfung Ihrer Handlungsmöglichkeiten.

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